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Eik Dödt­mann

ist Juda­ist, Film­wis­sen­schaft­ler, Hoch­schul­leh­rer und Jour­na­list. Er forscht und schreibt über israe­li­sche Geschich­te, Gesell­schaft und Kul­tur. Nach dem Stu­di­um der Jewish Stu­dies, Film- und Medi­en­wis­sen­schaf­ten und Neue­ren Geschich­te in Pots­dam, Tel Aviv, Ber­lin und Dres­den pro­mo­vier­te er im Jahr 2020 an der Uni­ver­si­tät Pots­dam. In der Zeit von 2005 bis 2014 war er Redak­teur und Isra­el-Kor­re­spon­dent für die Jüdi­sche Zeitung/ Ber­lin. Als Doku­men­tar­fil­mer por­trä­tier­te er pol­ni­sche Juden in Isra­el, die in Fol­ge der anti­se­mi­ti­schen Kam­pa­gne von 1968 aus Polen emi­grie­ren muss­ten. Seit 2020 arbei­tet Dödt­mann im Pro­jekt „Was ist jüdi­scher Film?“ an der Film­uni­ver­si­tät Babels­berg am Auf­bau einer Samm­lung euro­päi­scher und israe­lisch-jüdi­scher Fil­me und forscht zur Dar­stel­lung ortho­do­xer Jüdin­nen und Juden im Film.

Lucy Alejandra Pizaña Pérez

stu­dier­te Film­kul­tur­er­be im Mas­ter an der Film­uni­ver­si­tät Babels­berg KONRAD WOLF und Film- und Thea­ter­wis­sen­schaf­ten im Bache­lor an der Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin. Sie arbei­te­te über die Jah­re bei der Orga­ni­sa­ti­on und Pro­gram­mie­rung von ver­schie­de­nen Film­fes­ti­vals – unter ande­rem bei den Inter­na­tio­na­len Film­fest­spie­le Ber­lin (Ber­li­na­le). Außer­dem war sie bei der Orga­ni­sa­ti­on von ver­schie­de­nen Kon­fe­ren­zen, im Film­ver­trieb und an der DEFA-Stif­tung tätig. Zur­zeit arbei­tet sie als aka­de­mi­sche Mit­ar­bei­te­rin bei der Nach­wuchs­for­schungs­grup­pe “Was ist jüdi­scher Film” und pro­mo­viert über jüdi­sche Film­fes­ti­vals an der Film­uni­ver­si­tät Babels­berg KONRAD WOLF.

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Johannes Praetorius-Rhein

ist Film­wis­sen­schaft­ler und Sozio­lo­ge. Nach dem Stu­di­um der Theater‑, Film- und Medi­en­wis­sen­schaft und Sozio­lo­gie in Frank­furt am Main und Brüs­sel hat er eine vom Ernst-Lud­wig-Ehr­lich Stu­di­en­werk geför­der­te Pro­mo­ti­on zu Artur Brau­ners Fil­men gegen das Ver­ges­sen begon­nen, die kurz vor dem Abschluss steht. Bis 2016 war er bei der For­schungs­stel­le NS-Päd­ago­gik an der Goe­the-Uni­ver­si­tät Frank­furt beschäf­tigt. Seit 2017 koor­di­niert er zusam­men mit Lea Wohl von Hasel­berg das DFG-Netz­werk „Deutsch-Jüdi­sche Film­ge­schich­te der Bun­des­re­pu­blik“ (2019–2022). Seit 2019 ist er an der Goe­the-Uni­ver­si­tät als wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter beschäf­tigt und forscht in dem euro­päi­schen HERA-Pro­jekt ViCTOR‑E zum nicht­fik­tio­na­len Film der Nachkriegszeit.

Dr. Julia Schumacher

forscht im Schwer­punkt zur Geschich­te und Ästhe­tik audio­vi­su­el­ler Medi­en (Film, Fern­se­hen, Online-Video), popu­lä­rer Geschichts­re­prä­sen­ta­ti­on und Medi­en­theo­rie in den Fel­dern Rea­lis­mus, Fik­ti­on, Doku­men­ta­ti­on und Cul­tu­ral Stu­dies. Sie stu­dier­te Medi­en­kul­tur und Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­tät Ham­burg. Im Anschluss war sie als wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin am Insti­tut für Medi­en und Kom­mu­ni­ka­ti­on beschäf­tigt. Ihre 2015 abge­schlos­se­ne Dis­ser­ta­ti­on Rea­lis­mus als Pro­gramm: Egon Monk. Modell einer Werk­bio­gra­fie (Schü­ren 2018) ent­stand im Rah­men der inter­dis­zi­pli­nä­ren Gra­dua­te School Media & Com­mu­ni­ca­ti­on und wur­de von der Lan­des-Exzel­lenz­in­itia­ti­ve der Frei­en und Han­se­stadt Ham­burg sowie der ZEIT-Stif­tung Ebe­lin und Gerd Buce­ri­us geför­dert. Neben ihrer wis­sen­schaft­li­che Tätig­keit war sie über 15 Jah­re in der Medi­en­in­dus­trie, in ers­ter Linie als Loca­ti­on Scout und Manager*in für inter/nationale Film- und Fern­seh­pro­duk­tio­nen tätig. Dazu hat­te sie regel­mä­ßig Lehr­auf­trä­ge für Semi­na­re in Geschich­te, Theo­rie und Ana­ly­se audio­vi­su­el­ler Medi­en. 2018–2019 kehr­te sie als wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin (Post-Doc) an das Insti­tut für Medi­en und Kom­mu­ni­ka­ti­on an der Uni­ver­si­tät Ham­burg zurück; anschlie­ßend war sie bis Mai 2020 als Lec­tu­rer an der Facul­ty of Arts der Rijks­uni­ver­sit­eit Gro­nin­gen in den Nie­der­lan­den ange­stellt. Seit Juni 2020 forscht sie als aka­de­mi­sche Mit­ar­bei­te­rin im BMBF-geför­der­ten For­schungs­pro­jekt »Zwi­schen Erin­ne­rungs­kul­tur und Anti­se­mi­tis­mus« an einem Teil­pro­jekt zu Gyu­la Trebitsch.

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Tir­za Seene

hat ihren B.A. Abschluss in Empi­ri­scher Kul­tur­wis­sen­schaft und Juda­is­tik in Tübin­gen erwor­ben. 2020 hat sie ihr Mas­ter­stu­di­um Juda­ism in His­to­ri­cal Con­text: Modern Juda­ism and Holo­caust Stu­dies an der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin und dem Tou­ro Col­le­ge Ber­lin abge­schlos­sen, wel­ches sich durch die Kom­bi­na­ti­on aus his­to­ri­scher Holo­caust­for­schung und Jüdi­schen Stu­di­en aus­zeich­net. Wäh­rend dem Mas­ter hat sie sich schwer­punkt­mä­ßig mit anti­se­mi­ti­schen Dar­stel­lungs­wei­sen im Film beschäf­tigt und einen Aus­lands­auf­ent­halt an der Tel Aviv Uni­ver­si­ty absolviert.

Dr. Lea Wohl von Haselberg

ist Film- und Medi­en­wis­sen­schaft­le­rin und forscht und schreibt zu deutsch-jüdi­schen The­men und Erin­ne­rungs­kul­tur. Nach dem Stu­di­um der Theater‑, Film- und Medi­en­wis­sen­schaf­ten in Frank­furt am Main pro­mo­vier­te sie in Ham­burg und Hai­fa mit einer Arbeit über jüdi­sche Spiel­film­fi­gu­ren im west­deut­schen Film und Fern­se­hen. Ihre For­schung ist an der Schnitt­stel­le von Medi­en­wis­sen­schaf­ten und jüdi­schen Stu­di­en ange­sie­delt. For­schungs­schwer­punk­te lie­gen auf der Reprä­sen­ta­ti­on jüdi­scher The­men in bun­des­re­pu­bli­ka­ni­schen Dis­kur­sen, jüdi­scher Film­ge­schich­te und (audio­vi­su­el­len) Erin­ne­rungs­kul­tu­ren. Sie ist asso­zi­ier­tes Mit­glied des Sel­ma Stern Zen­trums Jüdi­sche Stu­di­en Ber­lin-Bran­den­burg und Mit­her­aus­ge­be­rin des Maga­zins Jal­ta. Posi­tio­nen zur jüdi­schen Gegen­wart.
Seit Okto­ber 2017 arbei­tet sie an einem For­schungs­pro­jekt zu Arbeits­bio­gra­phien jüdi­scher Film­schaf­fen­der in der BRD an der Film­uni­ver­si­tät Babels­berg KONRAD WOLF, das durch das BMBF-Pro­gramm »Klei­ne Fächer, Gro­ße Poten­tia­le« geför­dert wird. Sie koor­di­niert mit Johan­nes Prae­to­ri­us-Rhein das DFG-Netz­werk Deutsch-jüdi­sche Film­ge­schich­te der Bun­des­re­pu­blik (2019–2022) und lei­tet seit 2020 die Nach­wuchs­for­schungs­grup­pe »Jüdi­scher Film – Was ist das?«, die vom Post­doc Net­work Bran­den­burg geför­dert wird. Außer­dem ist sie Teil des Pro­gramm­boards des Jüdi­schen Film­fes­ti­vals Ber­lin Bran­den­burg (JFBB).

Maxi­mi­li­an Breckwoldt

stu­diert seit 2016 – erst Film- und Fern­seh­re­gie in Ber­lin und seit 2019 im Mas­ter Film­kul­tur­er­be an der Film­uni­ver­si­tät Babels­berg KONRAD WOLF. Neben Inter­es­sen­schwer­punk­ten in den Berei­chen digi­ta­ler Ästhe­tik und Film/Denken, fokus­siert sich sei­ne film­his­to­ri­sche Arbeit auf Ost/West Deutsch­land im 20. Jahr­hun­dert. Der­zeit berei­tet er sei­ne Mas­ter­ar­beit um das The­ma Mensch & Archi­tek­tur im Modus des implo­si­ven Sci­ence Fic­tion vor und setzt sich mit der Ver­si­ons­ge­schich­te von Richard Wil­liams The Thief and the Cob­bler aus­ein­an­der. Seit 2020 ist er als stu­den­ti­scher Mit­ar­bei­ter für das Pro­jekt “Zwi­schen Erin­ne­rungs­kul­tur und Anti­se­mi­tis­mus” (2017–2021), das DFG-Netz­werk “Deutsch-jüdi­sche Film­ge­schich­te der BRD” (2019–2022) und die For­schungs­grup­pe “Was ist jüdi­scher Film?” tätig.